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Rathgeberstr. 2, 97656 Oberelsbach
Baubeschreibung:
Die 1601 erbaute alte Kirche wurde 1760 durch Blitzschlag so schwer beschädigt, dass sie abgebrochen werden musste. Mit dem Neubau wurde 1765 begonnen (Franconia Sacra, S. 282.). Baumeister waren Johann Michael und Georg Schmitt von Königshofen. 1784 war der Bau vollendet. Von der alten Kirche wurde der vom Bildhauer Christian Lux aus Bad Neustadt a. d. Saale gefertigte Hochaltar übernommen; 1775 stellte man die beiden Seitenaltäre auf, bei denen die Bildhauerarbeiten von Kaspar Hippeli aus Nordheim und die Schreinerarbeiten von Hans Valentin Katzenberger aus Oberelsbach verfertigt wurden.
Eingezogener, gerade geschlossener Chor mit zwei Jochen. Tonne mit Stichkappen. Chorbogen rund. Langhaus zu vier Fensterachsen. Spiegeldecke. Fenster stichbogig geschlossen. An der Westwand doppelte Empore und der stark eingezogene Turm. Gut gegliederte Westfassade. Der Turm springt leicht als Risalit vor. An Turm und Fassade Ecklisenen. Die Fassade schließt mit geschweiften Giebelstücken an den Turm an. Das kräftige Hauptgesims umläuft die ganze Kirche. Rundbogige Nischen an den Fassadeflügeln und im zweiten Turmgeschoss sind die Figuren der hl. Kilian, Totnan und Kolonat enthalten. Der Turm erhebt sich mit zwei quadratischen Geschossen über die Fassade. Im Obergeschoss rundbogige Schallfenster. Kuppel mit schlanker Laterne.
Einrichtung:
Stukkaturen: Aus der Erbauungszeit der Kirche. Im Chor stukkiertes Auge Gottes und Muschelwerk, im Langhaus umrahmtes Mittelgemälde und sehr reiche Eck- und Mittelkartuschen mit krausem, aber gut stilisiertem Muschelwerk. Die Bilder sind neu.
Hochaltar: In die Breite gehender, die ganze Chorwand einnehmender Aufbau mit sechs Säulen, zwischen den Säulen die Figuren der Kirchenväter. Altarbild mit Martyrium der Hl. Kilian, Totnan und Kolonat. Im Auszug plastische Dreifaltigkeit und Engel. Der Altar wurde um 1750 von Christian Lux in Neustadt gefertigt.
Seitenaltäre: Hübsche Rokokoarbeiten, 1775 von Kaspar Hippeli und Hans Valentin Katzenberger gefertigt. Über Eck gestellt Anlagen mit volutenbelegten Pilastern, vor denen die Figuren der hl. Joachim und Anna, bzw. Georg und Florian stehen. Anstelle von Bildern gute Figuren der Immakulata bzw. Sebastian. Lebhaft bewegter Aufsatz mit Putten.
Kanzel: Klassizistisch, um 1780. Bauchiger Korpus mit Urnen, Deckel mit Voluten und Figur des Salvators.
Taufstein: Auf säulenförmigem Ständer das achteckige Becken mit Voluten und Putten. 1672 angeschafft. (Franconia Sacra, S. 281)
Emporenbrüstung: Mit hübschen Balustern. Um 1770.
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